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 Meldungen/Nachrichten

Artikel Lokalkompass 6. Juli 2017

Aufbruchsstimmung beim Kreisparteitag der CDU Mülheim

Der neue Kreisvorstand der CDU Mülheim 
(Foto: Henschke Mülheim an der Ruhr: Mülheimer Woche NEU}

Mülheim. Der Kreisparteitag ihrer CDU Mülheim war geprägt von Harmonie, Selbstvertrauen, einer unbändigen Aufbruchsstimmung.

Ruhrbezirks-Vorsitzender Oliver Wittke ließ grüßen, lobte den Kreisverband für eine Mitgliederwerbeaktion, die in nur einem Jahr gleich 44 neue Christdemokraten in die Partei spülte. Nun sei der Grundstein dafür gelegt, NRW wieder zu einem starken Bundesland zu machen. Wittke lobte Angela Merkel: „Die Arbeitslosigkeit ist auf dem Tiefstand, die Beschäftigungszahlen erreichen neue Hochstände und unser Ansehen in der Welt ist gestiegen!“
Zunächst wurde im stillen Gebet der Toten gedacht, auch das Schaffen Helmut Kohls gewürdigt: „Für uns wird er in Erinnerung bleiben als Kanzler der Einheit und Versöhner Europas.“ Zu Gast war der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus. Er nahm in seinem Impulsvortrag die Parteifreunde mit auf einen spannenden Weg in die Zukunft: „Es bewegt sich etwas in Mülheim. Ich bin soeben durch die Stadt geschlendert, da tut sich was. Das finde ich toll. Ich danke der Kreisvorsitzenden Astrid Timmermann-Fechter für die Einladung. Sie ist im Bundestag eine wichtige Stimme des Ruhrgebietes geworden, eine wichtige Stimme für die Senioren. Es bewegt sich aber auch was in Deutschland. Wir sind ein wenig verspottetet worden für unsere Forderung nach Vollbeschäftigung. Es geht den Deutschen gut. Trotzdem sind alle irgendwie ein bisschen unsicher: Wie geht das jetzt weiter? Da gibt es zwei Antworten: Die einen sagen, Zukunft ist schlecht, eine Bedrohung. Wir sollten alles so machen wie früher. Immerhin hat Trump so die Wahl gewonnen.“ Doch einfache Antworten hält Brinkhaus für falsch: „Wir von der CDU sagen aber, lasst uns nicht rückwärtsgewandt denken, sondern in die Zukunft hinein gehen. Wir gehen los, aber wir nehmen alle mit, wer fällt, dem helfen wir auf. Es läuft alles über gut bezahlte Arbeitsplätze. Wir sind die Union. Wir sind nicht die Spalter, wir halten das ganze Land zusammen.“
In ihrem Bericht fasste die Bundestagsabgeordnete Astrid Timmermann-Fechter kurz die erfreulichen Entwicklungen zusammen: „Ich bin froh, Vorsitzende der CDU Mülheim zu sein. Eine lebendige Partei mit hohem Engagement in den Ortsverbänden und voller Tatendrang. Nach schmerzlichen Austritten haben wir die Ärmel hoch gekrempelt. Veranstaltungen, Wahlkämpfe, eine Aktion erbrachte 44 neue Mitglieder. Ich danke Ideengeber Darko Medić von der Jungen Union und Marcel Helmchen, der gleich 15 neue Mitglieder werben konnte. Bei einem Treff für Neumitglieder werden wir Ende August die Möglichkeiten persönlichen Engagements aufzeigen. Wir streiten durchaus heftig in der Sache, doch wir halten zusammen. Der innerparteiliche Dialog soll noch weiter gestärkt werden.
Die Landtagswahl brachte den notwendigen Politikwechsel, umso bedauerlicher, das unser Abgeordneter Heiko Hendriks gerade aufgrund des tollen Ergebnisses sein Mandat verloren hat. Nun steht der Bundestagswahlkampf vor der Tür. Für mich war es eine lehrreiche erste Legislaturperiode. Ich durfte mich in ein spannendes Thema einarbeiten: Die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.“
Die folgenden Wahlen des Kreisvorstandes für die Dauer von zwei Jahren waren nach diesen aufmunternden Worten reine Formsache. Mit großer Mehrheit wurde Astrid Timmermann-Fechter als Vorsitzende wiedergewählt. Auch ihre Stellvertreter Dr. Ilselore Paschmann und Eckart Capitain sowie Schatzmeister Werner Oesterwind fanden breite Zustimmung. Bevor die fünf Beisitzer gewählt wurden, verabschiedete sich Dirk Holger Hübner aus dem Gremium. Der frischgebackene Großvater lobte die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand. Für ihn rückte Bernd Brosch nach, Christina Kaldenhoff, Heiko Hendriks, Darko Medić und Dr. Siegfried Rauhut wurden im Amt bestätigt. Marcel Helmchen wurde Mitgliederbeauftragter.

24. Juni 2017

Gemeinsam mit meinen Mülheimer Delegiertenkollegen, Dirk-Holger Hübner und Darco Medic, auf dem Landesparteitag der CDU NRW in Neuss, wo wir/ich gerne dem Koalitionsvertrag zugestimmt haben.

9. Juni 2017

Als Landesvorsitzender der OMV der CDU NRW habe ich den Landesvorstand in Düsseldorf einberufen, um mit meinen Kolleginnen und Kollegen u.a. über die Ergebnisse der Landtagswahl sowie die weitere Arbeit zu diskutieren

30. Mai 2017

Gute Stimmung und konstruktive Gespräche bei den Koalitionsverhandlungen mit der FDP auch bei uns in der Arbeisgruppe „Integration“

  1. Mai 2017

Heiko Hendriks nimmt an den Koalitionsverhandlungen teil

Auf Vorschlag des CDU-Landesvorsitzenden Armin Laschet ist Heiko Hendriks einstimmig vom CDU-Landesvorstand in die Arbeitsgruppe Integration der CDU für die Koalitionsverhandlungen mit der FDP entsandt worden. Ab kommenden Montag wird er zusammen mit seiner Kölner Kollegin Serap Güler und 2 weiteren Mitstreitern  z.B. über Themen wie das Wahlrecht für Nicht-EU Ausländer, ein mögliches Einwanderungsgesetz, Maßnahmen für eine bessere Integration von Migranten sowie die Anerkennung von Abschlüssen von Aussiedlern verhandeln. Verhandlungsführer auf der FDP Seite wird der designierte Lindner Nachfolger als Fraktionsvorsitzender Dr. Joachim Stamp (Bonn) sein. Die Ergebnisse der Verhandlungen sollen in den Koalitionsvertrag einfließen.

 

  1. Mai 2017

LTW NRW 17: Starkes Ergebnis in Mülheim, aber trotzdem nicht mehr Abgeordneter

Persönliche Erklärung von Heiko Hendriks:

Trotz eines – auch landesweit betrachtet – enormen Erststimmenzuwachses von fast 9% ist es mir auch dieses Mal leider nicht gelungen, den Wahlkreis Mülheim 1 direkt zu gewinnen. An dieser Stelle möchte ich Hannelore Kraft (SPD) recht herzlich zu ihrem Direktmandat in Mülheim beglückwünschen. Da auch die Landesliste der CDU, auch auf Grund eines nicht mehr zeitgemäßen NRW Wahlsystems, nicht zieht, werde ich dem Landtag in seiner 17. Wahlperiode nicht mehr angehören. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen guten Gespräche, Anregungen und Begegnungen in den letzten Jahren.

Insbesondere danke ich auch denjenigen, die sich in den letzten Wochen enorm für die Mülheimer CDU und auch für mich persönlich engagiert haben. Auch wenn wir nicht das Direktmandat gewonnen haben, haben wir gemeinsam dazu beigetragen, dass ein Regierungswechsel in NRW überhaupt möglich ist. DANKE!