Seit dem 1. Februar 2018 bin ich Beauftragter der nordrhein-westfälischen Landes-regierung für die  Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spaätaussiedlern (siehe auch Pressemitteilung unten) und Vorsitzender des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen (www.landesbeirat.nrw.de).

Beide Funktionen sind im Ministerium für Kultur und Wissenschaften (www.mkw.nrw) angesiedelt, mein Büro befindet sich in der Zweigstelle des Ministeriums in der Haroldstraße. In den ersten Monaten waren diese Tätigkeiten vor allem durch Besuche, Gespräche, Medienkontakte sowie Grußworte bei Veranstaltungen geprägt. Die Bilderleiste gibt einen ersten Eindruck über meine Tätigkeit.

Meine Kontaktdaten als Landesbeauftragter lauten

Heiko Hendriks
Beauftragter der Landesregierung für die
Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Haroldstraße 4, 40313 Düsseldorf
Telefon 0211 896-4840        E-Mail: Heiko.Hendriks (at)mkw.nrw.de

Informationen finden sich auch unter www.mkw.nrw/heiko-hendriks

 

 

Presseinformation der Landesregierung                                                                                                                                                                                          Düsseldorf, 23. Januar 2018

Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern: Heiko Hendriks wird Beauftragter der Landesregierung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat Heiko Hendriks (Mülheim an der Ruhr) in ihrer heutigen Kabinettsitzung zum Beauftragten für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern bestellt. Am 1. Februar 2018 wird Hendriks seine Arbeit aufnehmen. Zugleich wird er den Vorsitz des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen übernehmen.

Deutsche Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Übersiedler aus der damaligen DDR, Aussiedler und Spätaussiedler engagieren sich auf vielfältige Art und Weise in Nordrhein-Westfalen. Dies will die Landesregierung besonders würdigen – und zugleich auch die Erinnerung an Flucht und Vertreibung wachhalten.

„Wir wollen den deutschen Vertriebenen und Flüchtlingen, den Aussiedlern und Spätaussiedlern wieder mehr Aufmerksamkeit widmen. Deshalb haben wir für sie einen klaren Ansprechpartner benannt“, sagte Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft. „Heiko Hendriks ist auf Grund seiner parlamentarischen Erfahrungen sowie seines einschlägigen persönlichen Engagements für die Wahrnehmung dieser Aufgaben besonders geeignet.“

„Ich freue mich auf diese neue politische Aufgabe und bedanke mich sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich sage zu, dass ich mich mit großem Engagement meinem zukünftigen umfangreichen Aufgabenfeld widmen werde“, sagte der neue Vertriebenen- und Aussiedlerbeauftragte Heiko Hendriks.

Bis 1970 sind mehr als 2,4 Millionen deutsche Heimatvertriebene und Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen gekommen. Heute leben rund 630.000 Aussiedler und Spätaussiedler in Nordrhein-Westfalen. Bis 1990 kamen sie mehrheitlich aus Polen, seitdem bis heute mehrheitlich aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion.

Bereits seit 1948 gibt es in Nordrhein-Westfalen den Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen. Er berät die Landesregierung und vertritt die Interessen der Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedlerinnen oder Spätaussiedler in der Öffentlichkeit. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen bisher vor allem in den Bereichen der Aufnahme und Unterbringung sowie der sprachlichen, schulischen, sozialen und gesellschaftlichen Eingliederung.

Der Beauftragte für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern soll nun zusätzlich als Ansprechpartner für die Landesregierung, die Landsmannschaften und die Verbände der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler dienen. Er übernimmt eine Lotsenfunktion und vermittelt bei Bedarf geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote in die Landesverwaltung oder in andere Bereiche hinein.

Aufgabenfelder sind unter anderem:

  • Unterstützung der Pflege, Förderung und Weiterentwicklung des Kulturgutes der Vertreibungsgebiete
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, auch auf Bundesebene und in anderen deutschen Ländern
  • Intensivierung der Patenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen mit den Landsmannschaften der Oberschlesier und der Siebenbürger Sachsen